EPIPHANIASMUSIK
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NEXT FULLMOON_CONCERTS
Der Eintritt für die FULLMOON–Reihe beträgt 10 Euro, 5 Euro ermäßigt für Schüler, Studenten und Arbeitslose. Im Anschluss an die jeweils einstündigen Konzerte besteht beim „Afterglow“ die Möglichkeit zum Austausch mit den Musikern und anderen Gästen bei einem Glas Wein, Wasser oder Bier.
HERZLICHE EINLADUNG!

AUGMENTED REALITY
Sonntag, 9. Februar um 20 Uhr

Die Werke des Stipendiaten der Frankfurter Mozartstiftung, Tobias Hagedorn, erklangen zuletzt beim Festival „orgel-mixturen“ in Köln und „Ultraschall“ in Berlin. Sie wurden bei WDR3 und im Deutschlandfunk ausgestrahlt. Die Musik Hagedorns zeichnet sich u. a. dadurch aus, dass verschiedene Klangquellen gleichzeitig erklingen, in unserem Fall die Orgel und synthetische Klänge aus dem Computer. „Erweiterte Realität“ also, d. h. die computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung. Das macht seine Musik außergewöhnlich und spannend. Im neuen Programm „augmented reality“ erklingen drei eigene Kompositionen Hagedorns und Werke von Frescobaldi und Bach, die mal mehr, mal weniger „erweitert“ werden. Für die Live-Elektronik ist der studierte Kirchenmusiker Tobias Hagedorn zuständig, für die Töne aus der Orgel Michael Riedel. Herzliche Einladung!

THE TRUMPET SHALL SOUND
Montag, 9. März um 20 Uhr

Der weitgereiste Solist und Hochschulpädagoge Moritz Görg war mit seinen (Natur-)Trompeten schon des Öfteren in der Epiphaniaskirche zu Gast. Und auch Sebastian Myrus wusste zuletzt beim Oratorienkonzert „Adventus“ der Frankfurter Epiphaniaskantorei als Basssolist zu überzeugen. Die kleine Welt der Alte-Musik-Szene macht es möglich, dass sich diese beiden Spezialisten für eben jene Musik auf den europäischen Konzertpodien immer wieder treffen. Dort entstand die Idee, ein gemeinsames Kammermusikprogramm auf die Beine zu stellen. In der Literatur begegnen sich die Solostimmen Bass und Trompete häufig: Vor allem deshalb, weil die Bassstimme in der Alten Musik oft für diejenige des Christus steht und die Trompete das Instrument der Könige ist. Zusammen mit der Königin der Instrumente, der Orgel, erklingt nun auch seltener gehörte Musik von Buxtehude, Bach, Händel u. a. Die Orgel spielt dabei Michael Riedel. Herzliche Einladung!

 >>>ORGEL ZUM FRÜHSTÜCK<<<
33 Minuten alte und neue Musik bei Kaffee und Keks

Sonntag, 16. Februar 2020 um 11.22 Uhr
Werke von Robert Schumann u.a.
An der Orgel: Michael Riedel


LUDWIG VAN BEETHOVEN:
CHRISTUS AM ÖLBERG
FRANZ SCHUBERT:
SYMPHONIE IN H-MOLL „UNVOLLENDETE“

SAVE THE DATE: Sonntag, 5. April, 18 Uhr

Von allen Dächern ruft es: BTHVN2020! In Bonn wurde anlässlich des 250. Geburtstags des berühmtesten Sohns der Stadt sogar eine Jubiläums-GmbH gegründet. Einschlägige Künstler dürfen dort auftreten.

In Frankfurt wollen wir dem in nichts nachstehen und führen Beethovens einziges (sic!)
Oratorium auf. Die Handlung von „Christus am Ölberge“ setzt im Garten Gethsemane ein, als Jesu Verhaftung kurz bevorsteht und dieser seinen Vater um Trost bittet, gleichzeitig aber seinen bevorstehenden Kreuzestod „zum Heil der Menschheit“ willkommen heißt. Als die Krieger auftauchen, um Jesus zu verhaften, bittet dieser seinen Vater, die Leidensstunden mögen „rasch wie die Wolken, die ein Sturmwind treibt“ vorübergehen. Währenddessen flehen die Jünger um Erbarmen. Petrus versucht, Jesus zu retten, wird aber von diesem davon abgehalten. Als Jesus von den Kriegern gepackt wird, beschließt ein Chor der Engel das Werk.

Am Tag nach der Uraufführung im Jahre 1803 wurden zunächst die hohen Eintrittspreise moniert, man verwies aber auf den Erfolg, den „Christus am Ölberge“ beim Publikum fand. Aussagen wie „im Ganzen gut“ und „einige vorzügliche Stellen, besonders hat eine Arie des Seraphs mit Posaunenbegleitung vortreffliche Wirkung“, zeigen die „Euphorie“, mit der die Musikkritiker dem Werk begegneten. Bis heute wird das Werk im europäischen, im Gegensatz zum asiatischen Raum im Übrigen, selten aufgeführt. Das mag zum einen wohl daran liegen, dass man Beethoven zuerst mit seinen berühmten symphonischen Instrumentalwerken in Verbindung bringt. Zum andern natürlich daran, dass, vor allem im deutschsprachigen Raum, die Bachschen Passionen nach wie vor „State of the art“ zu sein scheinen.

Beethovens Christus am Ölberge ist also weniger geprägt von religiöser Andacht als vielmehr von der dramatischen Umsetzung einer spezifischen Situation des Passionsgeschehens in musikalisch tiefempfundenen Szenen. Mit seiner großartigen, geradezu opernhaften Musik ist das Werk ein unbedingt hörens- und erlebenswertes, anderes Passionsoratorium – und in dieser Ausformung zweifellos einmalig in der Geschichte vokal-instrumentaler geistlicher Musik.

Warum Schubert seine Sinfonie in h-Moll nicht vollendete ist bis heute unklar. Eine These besagt, er hätte die Arbeit am dritten Satz abgebrochen, weil er sich in zu starker Nähe des dritten Satzes der zweiten Sinfonie von Beethoven wähnte. Andere sagen, Schubert hätte einfach aufgehört zu komponieren, weil er all seine Intentionen bereits im ersten und zweiten Satz umgesetzt habe. Zum Beethovschen Oratorium passt die berühmte „Unvollendete“ von Schubert aber so oder so: mit dem düsteren Beginn in h-Moll und dem darauf folgenden, nahezu volksliedhaftem Thema in G-Dur. In der plötzlichen Generalpause und den dann erklingenden dramatischen Tremoli und Dissonanzen kann man sich die Szenerie in Garten Gethsemane ganz ohne Worte ausmalen.

Musizieren werden diese außergewöhnlichen Werke die CAMERATA EPIPHANIA, in großer Besetzung, mit allem was das Orchester her gibt. Wie immer unsere wunderbare EPIPHANIASKANTOREI FRANKFURT unter der Leitung von Michael Riedel. Und besonders freuen darf man sich auf die Solisten Marina Unruh (Sopran), die in der Epiphaniaskirche zuletzt bei Dvoraks „Stabat Mater“ begeisterte, den musikalischen Überflieger Frederic Mörth (Bass) als Petrus und in der Titelpartie den Frankfurter Tenor und Professor an der hiesigen Musikhochschule Thomas Heyer als Christus.

Konzerttickets gibt es für Freunde und Förderer der Epiphaniasmusik ab dem 02. März 2020. Der offene Vorverkauf startet dann am 09. März 2020. Karten zum Preis von 20,–/15,– Euro (ermäßigt für Schüler und Studierende 15,–/10,– Euro) im Gemeindebüro unter 069/285809 oder bei Musikalien Petroll am Oeder Weg 43.

KARTENVORVERKAUF

Karten für Konzerte mit Eintritt sind in der Regel ab einem Monat vor dem Konzert im Gemeindebüro der Petersgemeinde zu erhalten. Außerdem bei Musikalien Petroll (Oederweg 43). Eine Stunde vor Konzertbeginn öffnet die Abendkasse, an der Restkarten erhältlich sind.

Karten für die „FULLMOON_CONCERTS" sind nur an der Abendkasse erhältlich!

JAHRESPROGRAMM

Hier das Jahresprogramm EPIPHANIASMUSIK 2020 als pdf

ARCHIV

WEIHNACHTEN MIT BACH
Dienstag, Heiligabend, 24. Dezember 2019 um 23 Uhr!


LEISE PIESELT DAS REH
Weihnachtsgeschichten mit Widerhaken
Donnerstag, 12. Dezember um 20 Uhr

JOHANN SEBASTIAN BACH: ADVENTUS
AM 2. ADVENT, 8. DEZEMBER UM 18 Uhr

ORIENTALISCHE MUSIK VON MYSTIK BIS KLASSIK
Ney trifft Kanun
Dienstag, 12. November 2019 um 20 Uhr

EIN KONZERT VON KINDERN FÜR KINDER
"Ritter Rost"
19. Oktober von 16-17 Uhr in der Epiphaniaskirche

VIVALDISSIMO
Virtuose Musik für Cello Solo von Antonio Vivaldi
Sonntag, 13. Oktober 2019 um 21 Uhr

OLD & NEW Eine Reise durch die Musikgeschichte mit dem KOMMAS ENSEMBLE
Samstag, 14. September 2019 um 21 Uhr

SONDERKONZERT: MIT DEM ENSEMBLE POLYHARMONIQUE

HEINRICH SCHÜTZ: GEISTLICHE CHORMUSIK 1648
Freitag, 28. Juni, um 20 Uhr

GRECANICO Lieder aus den altgriechischen Enklaven Apuliens
Montag, 17. Juni 2019 um 21 Uhr

JOHANN SEBASTIAN BACH: MITSINGKANTATE
"Erschallet, ihr Lieder, erklinget, ihr Saiten“

Nächstes Projekt der Epiphaniaskantorei:
HAYDN_DIE SCHÖPFUNG

19. Mai 2019 um 18 Uhr


HEINRICH SCHÜTZ: JOHANNES_PASSION_PLUS
Karfreitag, 19. April um 21 Uhr!

DÉLICES DE FRANCE
Donnerstag, 21. März 2019 um 20 Uhr

KLANGWELTEN
Dienstag, 19. Februar 2019 um 20 Uhr 

WEIHNACHTEN MIT BACH
Montag, Heiligabend, 24. Dezember 2018 um 23 Uhr!

KLASSIK FÜR KINDER
PAUL HINDEMITH: TUTTIFÄNTCHEN

Eine Weihnachtsgeschichte erzählt von Georg Blüml zur Musik von Paul Hindemith
Samstag, 22. Dezember 2018 von 16-17 Uhr

DVORAK: STABAT MATER
Ewigkeitssonntag, den 25. November 2018, um 18.00

SOUND OF LONDON
Mittwoch, 24. Oktober 2018 um 21 Uhr

France vs Italia
Dienstag, 25. September 2018, 21 Uhr

Der Mond ist aufgegangen
Sonntag, 26. August 2018, 21 Uhr

Denn es will Abend werden
Dienstag, 29. Mai 2018, 21 Uhr!!!



Georg Friedrich Händel: MESSIAH
Sonntag, 27. Mai 2018

BACH/KODÁLY/VASKS
Montag, 30. April 2018, 21 Uhr!!!



ALPHORN MEETS ORGEL
Epiphaniaskirche Frankfurt, Freitag, 2. März 2018, 20 Uhr


OLIVIER MESSIAEN:
QUARTETT FÜR DAS ENDE DER ZEIT

Mittwoch, 31. Januar 2018 um 20 Uhr

JOHANN SEBASTIAN BACH: WEIHNACHTSORATORIUM BWV 248
OLIVIER MESSIAEN: Teile aus LA NATIVITÉ DU SEIGNEUR
Sonntag, den 17. Dezember 2017 um 18 Uhr

JOHANN SEBASTIAN BACH: MAGNIFICAT BWV 243
Samstag, 3. Dezember um 20 Uhr

BACH vs KODALY
Samstag, 4. November, um 20 Uhr

UNTErrrrSTROM
Donnerstag, 5. Oktober 2017 um 21 Uhr


FELIX MENDELSSOHN BARTHOLDY
REFORMATION

Sonntag, den 24. September 2017 um 19.30 Uhr



EINE REISE DURCH SÜDAMERIKA
Mittwoch, 6. September 2017 um 21 Uhr


Georg Philipp Telemann
GOTT DER HOFFNUNG ERFÜLLE EUCH
Mitsingkantate zum Pfingstsonntag, 4. Juni 2017

Singalong
Freitag /9. Juni 2017 / 21 Uhr

TASTENMUSIK
Mittwoch /10. Mai 2017 / 21 Uhr

THE PASSION OF CHRIST – A NEW DISCOVERY
Dienstag / 11. April 2017 / 21 Uhr


JOHANN SEBASTIAN BACH_JOHANNESPASSION
Palmsonntag / 9.4.17 / 18 Uhr / Epiphaniaskirche

Evangelische Sankt Petersgemeinde
Evangelische Kirche in Hessen und Nassau
Gockel