EPIPHANIASMUSIK

JAHRESPROGRAMM 2024
Alle geplanten FULLMOON_CONCERTS, Konzerte mit der EPIPHANIASKANTOREI, KLASSIK FÜR KINDER und OrgelPunkte für die Monate Februar bis Juli 2024 finden Sie, wenn Sie HIER klicken.

Samstag, 24. Februar 2024 um 20 Uhr
DIVERTIMENTO
Vergnügliche Musik von Haydn für Flöte, Violine und Cello
 
Sonne in den grauen Winteralltag sollen die sechs federleichten Divertimenti von Joseph Haydn bringen. Die russische Flötistin Anna Zhitnukhina präsentiert mit ihren Kollegen Svetlana Ramazanova (Violine) und Ilona Les (Cello) diese einfallsreichen, brillanten und humorvollen Kostbarkeiten, welchen man eine größere Verbreitung wünschen würde.
Im vergangenen Jahr erschien die CD des Trios, auf der alle sechs Divertimenti doppelt eingespielt wurden: einmal auf historischem, einmal auf modernem Instrumentarium. Wie stark die Interpretation jedes Musikstücks von der Wahl des Zugangs, von der Wahl des Instrumentariums abhängt, wird hier augenscheinlich und ohrenfällig deutlich.
In unserem FULLMOON_CONCERT erklingen die Versionen für historisches, quasi originales Instrumentarium. Herzliche Einladung!
BTHVN2020 + 4!
Sonntag, 17. März 2024 um 18 Uhr
LUDWIG VAN BEETHOVEN: CHRISTUS AM ÖLBERGE
FRANZ SCHUBERT: SYMPHONIE IN H-MOLL „UNVOLLENDETE“
 
Von allen Dächern rief es im Jahr: BTHVN2020! Wir alle wissen, warum das Beethoven Jahr 2020 ins Wasser gefallen ist… Und damit nicht nur das sog. Jahr zu Ehren des großen Komponisten, sondern auch ein großes Konzert der Epiphaniasmusik: Die Aufführung des einzigen Oratoriums des Meisters.
Die Handlung von „Christus am Ölberge“ setzt im Garten Gethsemane ein, als Jesu Verhaftung kurz bevorsteht und dieser seinen Vater um Trost bittet, gleichzeitig aber seinen bevorstehenden Kreuzestod „zum Heil der Menschheit“ willkommen heißt. Als die Krieger auftauchen, um Jesus zu verhaften, bittet dieser seinen Vater, die Leidensstunden mögen „rasch wie die Wolken, die ein Sturmwind treibt“ vorübergehen. Währenddessen flehen die Jünger um Erbarmen. Petrus versucht, Jesus zu retten, wird aber von diesem davon abgehalten. Als Jesus von den Kriegern gepackt wird, beschließt ein Chor der Engel das Werk.
Bei der Uraufführung im Jahre 1803 wurden zwar zunächst die hohen Eintrittspreise moniert, es wurde aber dennoch ein großer, nachhaltiger Erfolg. Heute allerdings, wird das Werk im europäischen, im Gegensatz zum asiatischen, Raum, selten aufgeführt. Das mag zum einen daran liegen, dass man Beethoven zuerst mit seinen berühmten symphonischen Instrumentalwerken in Verbindung bringt. Zum andern natürlich daran, dass, vor allem im deutschsprachigen Raum, die Bachschen Passionen nach wie vor „State of the art“ zu sein scheinen.
Beethovens „Christus am Ölberge“ ist also weniger geprägt von religiöser Andacht als vielmehr von der dramatischen Umsetzung einer spezifischen Situation des Passionsgeschehens in musikalisch tiefempfundenen Szenen. Mit seiner großartigen, geradezu opernhaften Musik ist das Werk ein unbedingt hörens- und erlebenswertes, anderes Passionsoratorium – und in dieser Ausformung zweifellos einmalig in der Geschichte vokal-instrumentaler geistlicher Musik.
Warum Schubert seine Sinfonie in h-Moll nicht vollendete ist bis heute unklar. Eine These besagt, er hätte die Arbeit am dritten Satz abgebrochen, weil er sich in zu starker Nähe des dritten Satzes der zweiten Sinfonie von Beethoven wähnte. Andere sagen, Schubert hätte einfach aufgehört zu komponieren, weil er all seine Intentionen bereits im ersten und zweiten Satz umgesetzt habe.
Zum Beethovschen Oratorium passt die berühmte „Unvollendete“ von Schubert aber so oder so: Mit dem düsteren Beginn in h-Moll und dem darauffolgenden, nahezu volksliedhaftem Thema in G-Dur. Der plötzlichen Generalpause und den dann erklingenden dramatischen Tremoli und Dissonanzen, kann man sich die Szenerie in Garten Gethsemane ganz ohne Worte ausmalen.
 
Musizieren werden diese außergewöhnlichen Werke das EPI SINFONIEORCHESTER in großer Besetzung und historischer Stimmung (A=430 Hz!) und unsere wunderbare EPIPHANIASKANTOREI FRANKFURT unter der Leitung von Michael Riedel. Besonders freuen darf man sich auf die Solisten Marina Unruh (Sopran), die in der Epiphaniaskirche zuletzt bei Dvoraks „Stabat Mater“ begeisterte, den musikalische Überflieger Frederic Mörth (Bass) als Petrus und in der Titelpartie der Frankfurter Tenor und Professor an der hiesigen Musikhochschule Thomas Heyer als Christus. Möglich macht dieses Konzert die großzügige Unterstützung unseres Freundeskreises Epiphaniasmusik und der Cronstett- und Hynspergische evangelische Stiftung zu Frankfurt am Main. Danke!
 
Konzerttickets gibt es für Freunde- und Förderer der Epiphaniasmusik ab dem 12. Februar 2024. Der offene Vorverkauf startet am 19. Februar 2024. Karten gibt es zum Preis von 15 bis 30 Euro (Ermäßigungen für Schüler, Studierende und FrankfurtPassInhaber von jeweils 5 Euro) im Gemeindebüro unter 069/285809 oder bei Musikalien Petrol am Oeder Weg 43. Herzliche Einladung!
Montag, 25. März 2024 um 20 Uhr
„MEI – DUNKEL“
Flöte und Orgel zur Karwoche
Bach, Jolivet, Fukushima
 
Eine intensive künstlerische Partnerschaft verbindet den Flötisten Sebastian Wittiber (HR) und den Organisten Martin Lücker (Katharinenkirche) seit mehr als 20 Jahren.
Ihr gemeinsames Repertoire reicht vom Barock bis hin zu Uraufführungen, ihre gemeinsam konzipierten Programme gründen auf ausgeprägten Klangsinn, profunde Spielfreude und Lust am Neuen.
In die Stimmung der ersten Nacht der Karwoche hinein haben Wittiber und Lücker ihr Programm ”Mei – Dunkel“ komponiert.
Werke für Flöte solo von André Jolivet und Kazuo Fukushima sind inspiriert von Traditionen des Shintoismus und der Naturreligionen des Amazonasraums.
Fantasie und Fuge c-moll BWV 537 sowie die sieben Bearbeitungen zu Passionschorälen aus Bachs Orgelbüchlein beziehen sich auf die Leidensgeschichte Jesu, zentral darin der Choral ”O Mensch, bewein dein Sünde groß“.
Kammermusik für Flöte von Bach eröffnet Räume jenseits von Worten. Herzliche Einladung!

FREUNDE UND FÖRDERER DER EPIPHANIASMUSIK
Unterstützen Sie die Epiphaniasmusik durch das Besuchen unserer Veranstaltungen. Gerne aber auch finanziell und sichern sich so einen Platz im Himmel. Oder kommen Sie in den Genuss weiterer Vorteile. Infos und Beitrittsformular finden Sie HIER.

MUSIK IM GOTTESDIENST
Regelmäßig wird der Gottesdienst am Sonntag in der Epiphaniaskirche zusätzlich zum Orgelspiel musikalisch bereichert. Entweder durch Chorgruppen, Sänger oder Instrumentalsolisten.
Kommende Termine:
Kirchweih-Sonntag, 10. März 2024 um 11 Uhr: Musik für Violine und Orgel
Won-Ki Kim (Violine) und Michael Riedel (Orgel)
Ostersonntag, 31. März 2024 um 11 Uhr: Festliche Musik zu Ostern
Prof. Martin Lücker (Orgel) und Konstantin Kappe (Posaune)

OrgelPunkt
sonntags um vier im nordend


Die bisherige Orgel der Epiphaniaskirche ist kein Instrument, auf dem ein größeres, stilistisch breites Repertoire darzustellen ist. Gleichzeitig klingt der Raum der Epiphaniaskirche, gerade auch für Orgelmusik, ganz hervorragend, woher unter anderem auch die Beliebtheit der bisheri­gen Reihe „Orgel zum Frühstück“ rührt. In den kommenden Jahren, bis zu einem Orgel­-Neubau, wollen wir deshalb ein neues Format etablieren, indem immer ein Schlaglicht auf einen bestimm­ten Bereich der großen Orgelliteratur geworfen wird. Das kann ein musikalisches Komponisten­ Porträt, ein bestimmter Stil oder ein bestimmtes Werk sein. Zunächst natürlich nur, was auf der jetzigen Orgel darzustellen ist. Das Ganze soll an ausgewählten Sonntagen stattfinden, für eine gute Stunde, gespielt von Michael Riedel oder Gastorganisten.
Orgel­häppchen zur Tea­-Time sozusagen.
Kommende Termine:
Sonntag, 2. Juni 2024 um 16 Uhr: DIE ORGEL TANZT
Werke von Swellinck, Alain, Heiller, Ligeti u.a.
Michael Riedel, Orgel

UNTERSTÜTZEN
Sie können die Epiphaniasmusik unterstützen in dem Sie in unsere Konzerte kommen. Diese kosten Geld. Viel Geld. In diesem Bereich können Sie uns mit Spenden und/oder mit einer Mitgliedschaft in unserem Freundes- und Förderkreis unterstützen. Wir sind darauf angewiesen und sind für jede Hilfe dankbar. Vergelt´s Gott! Alle Spenden sind steuerlich absetzbar.
IBAN: DE38 5206 0410 0104 0233 82 // BIC: GENODEF1EK1

KARTENVORVERKAUF
Karten für Konzerte mit Eintritt sind in der Regel ab einem Monat vor dem Konzert im Gemeindebüro der Petersgemeinde zu erhalten. Außerdem bei Musikalien Petroll (Oederweg 43). Eine Stunde vor Konzertbeginn öffnet die Abendkasse, an der Restkarten erhältlich sind. Karten für die „FULLMOON_CONCERTS“ sind nur an der Abendkasse erhältlich!